Der Letzt zahlt (nicht) die Zeche
Wer kennt das nicht? Sommerzeit ist Biergartenzeit und vor allem die Zeit um sich mal wieder ausgiebig mit Freunden und guten oder weniger guten Bekannten auf ein oder auch zwei gut gekühlte Getränke zu treffen.
Wer kennt das nicht? Sommerzeit ist Biergartenzeit und vor allem die Zeit um sich mal wieder ausgiebig mit Freunden und guten oder weniger guten Bekannten auf ein oder auch zwei gut gekühlte Getränke zu treffen.
Schnell wird die Runde im größer und der Kellner schafft es kaum für Nachschub zu sorgen. Da es – wie immer – schnell gehen muß, wird alles auf einem Zettel notiert und weiter geht es.
Die einen kommen, die anderen gehen und bezahlen jeweils die von Ihnen bestellten Getränke und Speisen. Der bis jetzt harmonische Abend endet aber abrupt, wenn der harte Kern seine Bestellungen bezahlt, auf dem Zettel des Kellners aber immer noch diverse Getränke oder Speisen übrig bleiben.
Verärgert legt der Rest meist zusammen, da man sich für die Rechnung verantwortlich fühlt und überlegt im Geiste wer da wohl die Zeche geprellt hat.
Was moralisch nachvollziehbar ist, sieht der Gesetzgeber aber anders. Es ist nicht die Pflicht der verbliebenen Gäste, die noch offene Cola von Max Mustermann oder Rita Rabe zu bezahlen. Wenn der Gastwirt bzw. der Kellner am Ende des Abends nicht mehr wissen wer die Cola bestellt hat, haben sie – juristische gesehen - Pech gehabt.
Es obliegt nämlich dem Gastwirt zu beweisen, wer welche Getränke bei ihm bestellt hat. Bei den üblichen Sammelrechnungen wird dies schwer möglich sein und daher kann der Kellner von den restlichen Gästen nicht erwarten, dass diese nun zusammenlegen und die Getränke der bereits gegangenen Freunde und Bekannten bezahlen.
Hat dieser Artikel Ihr Interesse geweckt oder besteht Beratungsbedarf? Für Rückfragen steht Ihnen die Rechtsanwaltskanzlei Jeroch selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung.
© Juni 2011 www.jeroch.de
Freitag 05. August 2011
Mit dem Fahrrad auf dem Bürgersteig …
... oder aber in der nicht für Radfahrer freigegebenen Fußgängerzone fahren kann schnell mit einem Bußgeld von bis zu 25 € enden. Das ist nicht nur teuer sondern auch mehr als nur ärgerlich.[mehr]
Donnerstag 21. Juli 2011
Das war aber günstig …
… denkt so mancher und macht sich nach Erhalt des vielen Wechselgeldes schnell und mit einem schlechten Gewissen aus dem Staub in der Hoffnung das es keiner merken wird.[mehr]
Donnerstag 14. April 2011
Herr Dr. wenn ich bitten darf !!!
Aus aktuellem Anlass und im Hinblick auf die öffentlich gewordenen Plagiatsaffären um Doktorarbeiten von mehr oder minder prominenten Politikern, wird doch immer wieder von promovierten Akademikern der eindringliche Wunsch geäußert, sie mit vollen akademischen Doktorwürden anzusprechen, da diese angeblich ein untrennbarer Bestandteil ihres Namens seien.[mehr]
Dienstag 29. März 2011
Reklamation ohne Kassenbon ?
Jeder kennt sicher den Aushang oder das Hinweisschild an der Kasse: Umtausch oder Reklamation nur gegen Vorlage des Kassenbons möglich. Was ist aber, wenn der Kassenbon verloren gegangen oder nicht mehr auffindbar ist? Viele Kunden sehen dann meist von einer Reklamation ab, da sie keine Chance sehen, die Ware umgetauscht oder ihr Geld zurück zu bekommen.[mehr]
Freitag 14. Januar 2011
Auch wenn der Schnee bereits geschmolzen ist …
… konnte ich auch diesen Winter immer und immer wieder beobachten, dass Autofahrer den Motor ihres Wagens bereits laufen ließen, während sie ihr Auto von Schnee und Eis befreien.[mehr]
Dienstag 23. November 2010
Mit einem handschriftlichem Testament ….
…. wäre das wohl nicht passiert. Aufopferungsvoll hat sich meine Mandantin in den vergangenen Jahren um ihren Vater gekümmert, ihr Bruder hingegen „verpasste“ sogar dessen Beerdigung. [mehr]
Freitag 22. Oktober 2010
Ich habe es mir anders überlegt …
… ist im Übrigen kein ausreichender Grund, um von einem zuvor geschlossenen Vertrag zurücktreten zu können. Wieder einmal nehme ich einen Anruf in meiner Kanzlei zum Anlass, mit einem weit verbreiteten Irrglauben aufzuräumen.[mehr]
