Der Letzte zahlt die Zeche, oder doch nicht ?

Umtauschrecht für Weihnachtsgeschenke ?

Rechtsanwalt = Rechtsanwältin ?

Man kann ja von der gerichtlichen Mediation halten was man will, aber das die Berufsbezeichnung „Rechtsanwalt“ jetzt angeblich – aus Gründen der besseren Lesbarkeit – auch die weibliche Form enthalten soll, erschließt sich mir jetzt nicht unbedingt. Das kann sich doch nur ein Mediator beim Scrabble ausgedacht haben ….

Mediation

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© November 2013 www.jeroch.de

Rechtsanwalt im Fadenkreuz der Justiz

Da werde ich von einem des Betruges beschuldigten Mandanten lediglich damit beauftragt ebenfalls eine Strafanzeige zu erstatten und finde mich prompt selbst im Fadenkreuz der Staatsanwaltschaft wieder …

Schreiben der StA Berlin

Wenn ich nur wüßte wen ich jetzt angeblich betrogen haben soll …

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Die Hamburger …

… Staatsanwaltschaft schickt mir gerade eine Akteneinsicht und bittet mich im Begleitschreiben wortwörtlich „die Einsichtnahme innerhalb zweimal 24 Stunden vorzunehmen“

Diese Formulierung reizt mich geradezu eine viertel Stunde länger als zweimal 24 Stunden zu benötigen … und warum überhaupt zweimal 24 Stunden und nicht viermal 12 Stunden oder achtmal 6 Stunden … ???

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Haben Sie mal eine Aktenkopie für mich ?

Soeben ereilt mich ein Anruf der Staatsanwaltschaft der mich dann doch ein wenig ratlos zurücklässt. Auf mein zweites, ergänzendes Akteneinsichtsgesuch bittet mich der zuständige Staatsanwalt doch tatsächlich um Übersendung meiner (!!) ersten Aktenkopie, weil seine Ermittlungsakte zwischenzeitlich auf dem Postweg unauffindbar verloren gegangen ist …

… blöd ist nur, dass ich gerade nicht auf senden, sondern auf löschen gedrückt habe. Ups.

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Ehrlich ?!?!

Diese Unterhaltung vom Pausenhof stimmt mich jetzt aber ein wenig nachdenklich ….

„Mein Papa ist Bäcker.“
„Echt? Cool! – Mein Papa ist Anwalt.“
„Ehrlich?“
„Neee, ein ganz normaler.“

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Neues Design

Nach vielen Jahren – und Dank nervenstarker Unterstützung meines Systemadministrators – war es an der Zeit, die Homepage der Rechtsanwaltskanzlei Jeroch zu „entstauben“.

Neben einem neuen Design wurde vor allem der Weblog ansprechender und übersichtlicher gestaltet. Selbstverständlich können Sie auch weiterhin über Facebook, Twitter, Google+ oder Xing mit uns in Kontakt bleiben und sich stets über aktuelle, bisweilen kuriose Neuigkeiten von Justitia informieren lassen.

Als beliebten Service bieten wir Ihnen nach wie vor die Möglichkeit an, die für die Mandatserteilung erforderlichen Vollmachten und Formulare selbst und somit bequem von zu Hause oder im Büro am Bildschirm auszufüllen, was gerade in eiligen bzw. bundesweiten Angelegenheit viel Zeit einspart und ein beruhigendes Gefühl gibt.

Wir freuen uns, Sie regelmäßig auf unserer Internetpräsenz begrüßen zu dürfen.

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eingeschränktes Halt(e)verbot

Los geht es ja schon bei der Terminologie. Das in der Straßenverkehrsordnung (StVO) dargestellte Zeichen 286 wird meist nur als „Parkverbot“ oder nach bestandener Führerscheinprüfung als „eingeschränktes Halteverbot“ bezeichnet.

Hier hält sich auch der hartnäckige Glaube, dass man nur drei Minuten mit seinem PKW stehen bleiben dürfe, was zu teils obskuren bis hektischen Be- und Entladevorgängen führt.

Grundsätzlich darf jeder Fahrzeugführer – auch ohne Grund – sein Fahrzeug im eingeschränkten Haltverbot stoppen. Wer also nur ein kurzes Telefonat ohne (!!) Freisprecheinrichtung führen oder nach dem Weg fragen will, muß dann aber auch nach maximal drei Minuten seine Fahrt fortsetzen.

Dauert aber der Be- und Entladevorgang nachvollziehbar länger als nur drei Minuten oder hat die Oma Schwierigkeiten beim Einstieg in den neuen Porsche ihres Enkels, kann und darf auch länger als nur drei Minuten im eingeschränkten Haltverbot gestoppt werden.

Und? Ist es jemanden aufgefallen? Richtig! Juristisch korrekt handelt es sich beim Zeichen 286 weder um ein „eingeschränktes Halteverbot“ noch um ein „Parkverbot“, sondern um ein „eingeschränktes Haltverbot“ ohne e zwischen Halt und verbot. Mit diesem Wissen ist nun allen meinen fleißigen Lesern die 1.000.000,- € Preisgeld bei „Wer wird Millionär“ sicher.

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© März 2013 www.jeroch.de

 

Die Krux mit den Pfandautomaten

Wer kennt das nicht?  Vorzugsweise samstags quetschen wir uns gemeinsam mit unseren – oft ebenfalls gut gelaunten – Mitbürgern durch diverse Supermärkte um die heimischen Vorräte wieder aufzufüllen. Mit einer wiederkehrenden Regelmäßigkeit kann bereits an den am Eingang stehenden Pfandautomaten „bewundert“ werden wie sich die Laune oftmals dem Gefrierpunkt nähert.

Ein Pfandautomat ist auch nur ein Computer und nicht jede Flasche „schmeckt“ ihm und so wird das eine oder andere Exemplar wieder aussortiert, obwohl die Verpackungskennzeichnung diese eindeutig als eine Pfandflasche ausweist.

Viele Menschen glauben daher, dass beschädigte, verdreckte oder gar zerdrückte Pfandflaschen nicht mehr zurückgegeben werden können und werfen diese achtlos weg. Damit tut er zwar dem Hersteller einen großen Gefallen, allerdings ist die Annahmestelle auch weiterhin verpflichtet, beschädigte Pfandflaschen gegen Rückzahlung des Pfandes zurückzunehmen. Auch wenn der Pfandautomat nicht so will wie er sollte und man den Fortschritt verflucht, lohnt sich doch der Gang zu einem „echten“ Mitarbeiter des Supermarktes oder direkt zum Marktleiter.

Ist auf der Verpackung noch zu erkennen, dass es sich um eine Pfandflasche handelt und wird diese vom Supermarkt geführt, so ist der Händler verpflichtet diese gegen Auszahlung des Pfandes zurückzunehmen.

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